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Brork

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Capricorn

1

Monday, December 3rd 2007, 8:36pm

Wahrsagung / Wahrsagen / Mantik



Als Wahrsagung, Wahrsagen oder Mantik werden in den Bereichen der Kulturgeschichte und der Esoterik zahlreiche Praktiken und Methoden zusammengefasst, die dazu dienen sollen, zukünftige Ereignisse vorherzusagen oder auch anderweitig verborgenes Wissen zu erlangen.

Verbreitete Beispiele sind das Handlesen, das Kartenlegen und die Astrologie. Davon zu unterscheiden ist die religiöse Prophetie, bei der nicht äußere Zeichen gedeutet werden, sondern eine unmittelbare göttliche Inspiration in Anspruch genommen wird. Weitere verwandte, weitgehend synonyme Bezeichnungen sind Weissagung und Divination (von lat. divinatio). Der entsprechende Begriff für wissenschaftliche Vorhersagen ist die Prognose. Kritiker der esoterischen Wahrsagung verwenden für diese zumeist die abwertende Bezeichnung „Wahrsagerei“.

Geschichte

Wahrsagung gab es zu allen Zeiten in allen menschlichen Gesellschaften. Schon in den ältesten schriftlichen Dokumenten, die man im Nahen Osten fand, ist ihre grundlegende soziale Rolle offenkundig. Im 3. vorchristlichen Jahrtausend wird bereits eine Fülle einschlägiger Praktiken genannt, darunter die Lekanomantie (Weissagung mittels Öls), Teratomantie (Vorhersagen anhand von Missbildungen) und die Oniromantie (Deutung von Warnträumen). Die ausgefeilteste Technik war damals das Haruspizium, die Vorhersage anhand der Betrachtung der Eingeweide speziell dafür geschlachteter Opfertiere. Die dabei streng befolgten Verfahren waren derart verfeinert, dass man daraus auf eine noch sehr viel weiter zurückreichende Vorgeschichte schließen kann, und sie erforderten eine sehr präzise morphologische und anatomische Beobachtung.

Von Anfang an wurde dabei nur göttlichen Wesen eine Kenntnis der Zukunft zugeschrieben. Die Götter senden aber Zeichen, deren Deutung es dem Menschen erlaubt, die Zukunft immerhin zu erahnen. Dem liegt ein Glaube an die Existenz von Entsprechungen zugrunde: Entsprechungen zwischen dem Makrokosmos und dem Mikrokosmos (Astrologie) und Entsprechungen zwischen der göttlichen und der menschlichen Welt. Die Spezialisten der mantischen Disziplinen machten Aufzeichnungen über beobachtete Korrelationen, werteten diese aus und sammelten so ein immer komplexeres Wissen an. Darin kommt ein deterministisches Weltbild und eine fatalistische Haltung zum Ausdruck. Das konnte jedoch durchaus mit einem Glauben an die Wirksamkeit von Magie verbunden sein, der Zeichendeuter konnte dank seiner Kenntnisse zugleich ein Zauberer sein, zumal die Wahrsagungen zumeist nur Tendenzen angaben und einen Spielraum für die menschliche Freiheit ließen.

Auch in Palästina war die Wahrsagung im 2. vorchristlichen Jahrtausend sehr verbreitet, wie nach der modernen Exegese zahlreiche Stellen im Alten Testament belegen. Und das gilt für die Hebräer ebenso wie für die anderen dortigen Völker. Erst ab der Wende zum letzten vorchristlichen Jahrtausend versuchten die religiösen Autoren, die Wahrsager auszurotten oder zu vertreiben, was aber trotz erheblicher Anstrengungen nur mäßigen Erfolg hatte.

Bei den meisten archaischen Völkern findet sich auch eine „Proto-Astrologie“, die im Unterschied zur eigentlichen Astrologie kaum mathematische Kenntnisse erfordert. Gut bekannt ist ihre Ausprägung im alten Babylonien gut tausend Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung. Hier wurde das Himmelsgewölbe in konkreter Entsprechung zur irdischen Welt gedacht. Einzelne Sternbilder wurden bestimmten Städten zugeordnet, die beweglichen Planeten bestimmten Personen oder auch Staaten. Man beobachtete die Bewegungen der Himmelslichter und die Veränderungen ihrer Leuchtkraft und deutete diese als Vorboten wichtiger Ereignisse, die zumeist die Politik und das sonstige Schicksal der gesamten Gesellschaft betrafen. Damit verbunden war ein hochgradiger Determinismus, der in Formulierungen zum Ausdruck kommt wie: „Wenn der Mond den Planeten Jupiter verdunkelt, dann wird in diesem Jahr ein König sterben...

Quelle des Artikels : Wikipedia
Gruss Bernhard (Brork)

"...wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein...."

2

Saturday, October 2nd 2010, 12:11am

Ich selber lege Karten und kann damit auch mehr oder minder in die Zukunft sehen.
Einige gelegte Kartenbilder sind eingetroffen, wobei ich auch schon Fehldeutungen hatte (anders verstanden oder den Zusammenhanf falsch gesehen).

Mich würde mal interessieren, wer es noch versucht und was für Erfahrungen ihr damit habt.
Freunde sind das Wertvollste, was es gibt. Verliere sie nie, denn man kann sie nicht ersetzen.

3

Saturday, October 2nd 2010, 1:01am

Einige gelegte Kartenbilder sind eingetroffen, wobei ich auch schon Fehldeutungen hatte (anders verstanden oder den Zusammenhanf falsch gesehen).
Darf ich fragen mit welchen Karten du arbeitest? Ich lege die Lenormandkarten, mal mehr und mal weniger gut, denke ich. ^^ Aber das ist normal, es kommt ja auch auf die Tagesverfassung an etc.

Und die Karten sagen ja nicht zwingend die Zukunft voraus, sie können dabei helfen Probleme und Ursachen zu erkennen und sie aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es können Lösungsmöglichkeiten und auch Wege aus einer Krise gefunden werden. Die Karten nehmen uns niemals eine Entscheidung ab, die sollen/müssen wir selbst treffen, aber sie können Ratgeber und Hilfe zur Selbsthilfe sein und von daher sind manche Deutungen für den Fragenden "falsch", je nachdem wie er sich entscheidet.
LG Tiziana

4

Saturday, October 2nd 2010, 10:29am

Naja, allgemein wird ja auch gesagt, dass die Wahrsagung ein Wegweiser ist. Wenn ich meine Karten lege und dabei etwas Frage, werden sie sagen, was geschehen kann, wenn ich den Weg so weiter gehe. Was ich damit mache, muss ich selber entscheiden.
Oftmals wurde mir auch gesagt, dass die Karten Warnungen zeigen, also einen Sagen, welche Probleme kommen, wenn man etwas nicht ändert.

Wie gesagt, sehr oft liege ich richtig. Meine Freunde berichten mir halt viel, dass ich wieder Recht hatte. Sei es, weil es wirklich eingetroffen ist, oder weil sie bemerkt haben, dass es wirklich eingetreten wäre, wenn sie so weiter gemacht hätten.
Nur bei meiner Schwester lag ich bisher falsch.

Ich lege mit einem einfachen Skatdeck, suche aber nun auch nach anderen Karten. Leider lege ich nämlich mit meinem Deck nur negative Sachen, vor denen ich warnen kann. Gute Ereignisse sind irgendwie selten...
Außer ich versuche es mit Ogham-Karten (irisches Baumorakel), da ist es dann wiederum anders... allgemeiner.
Freunde sind das Wertvollste, was es gibt. Verliere sie nie, denn man kann sie nicht ersetzen.

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Cancer

5

Saturday, October 2nd 2010, 10:38am

Mir wurde das erstemal mit 16 die Karten gelegt und ich fand es sehr interessant. Ich bin dann immer regelmäßig mit einer Freudin dort hin und haben unsere fragen gestellt. Wir aben auch gedacht das uns die Karten sagen was wir tun sollen. Sie hat uns dann aber erklärt das das Kartenlegen nur eine Entscheidungshilfe ist und nicht die Handlung bestimmen soll.

Ich habe dann überlegt mir selbst Karten (der großen und kleinen Arkana) zu besorgen und Joan hat mir dann erklärt worauf man achten sollte. Seiddem lege ich eigendlich immer " Das Keltische Kreuz " als bild. Ich habe auch noch das Tarot der Engel aber das sagt mir überhaupt nicht zu.
Die Welt besteht nicht nur aus Helden und Schurken,sondern aus Männern und Frauen mit allen Leidenschaften die Gott ihnen gegeben hat.

Die Unwissenden verdammen, aber die Weisen haben Mitleid.
Charles Chaplin

6

Saturday, October 2nd 2010, 9:58pm

Ich habe das Kartenlegen über meine Mutter kennengelernt.

Sie ist richtig gut darin und liegt eigentlich mittlerweile immer richtig.

Was ihr aber ziemliche probleme bei der Deutung bereitet ist, wenn sie für mich oder überhaupt uns, ihren Kindern Karten legt.
Sie liegt zwar auch hier sehr oft richtig, aber sie selbst sagt immer, dass es unglaublich anstrengend und ihr viel konzentration kostet, für uns zu legen.
Auch für sehr nahe stehende Personen.

Wo sie garnicht gut zurecht kommt ist, wenn sie für sich legt.

Warum ist es denn so schwierig für die nahe Verwandtschaft Karten zu legen?
Liegt es vielleicht daran, dass man Angst hat etwas sehr negatives herauszufinden?

Sie legt mit Tarot Karten, sowie Skat und Lenormant Karten. Die Engelkarten nur sehr selten.

Ich selbst habe es auch schon oft versucht, aber irgendwie bin ich wahrscheinlich einfach zu blöd dafür. Ich habe solche Probleme mit der Deutung, dass ist wirklich unglaublich. Meine Mutter hatte schon mit sehr viel Geduld mir versucht die Kartendeutung bei zu bringen.
Am besten klappt es bei mir mit den Tarot, habe sie aber schon ewigkeiten nicht mehr angerührt.

7

Sunday, October 3rd 2010, 9:45am

Man kann es nicht verallgemeinen, denn jeder hat wo anders seine Schwierigkeiten. Der eine mit Kartendecks, andere auch mit Personen.
Ich lege meistens für mich, Probleme mit dem Deuten habe ich kaum. Aber auch wenn ich für meine Familie oder meine Freunde lege, habe ich dabei keinerlei Probleme.
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