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Ouija - Brett / Witchboard
Das Hexenbrett dient als Hilfsmittel um mit Geistern und Gespenstern Kontakt aufzunehmen,
den Kontakt zu einer anderen Welt, die Welt der Toten, der Seelen, der
Geister - das Jenseits.
Die Geschichte des Witchboard beginnt im 19. Jahrhundert in England. Sie
schrieben auf kleine Kärtchen Buchstaben und ordneten sie in einem Kreis an.
Als Anzeiger wurde ein Glas (Gläserrücken) benutzt.
Der Amerikaner Elijah J. Bond erfand im Jahr 1892 ein Holzbrett und vertrieb
es unter dem Namen "Oui-Ja-Board". Ouija leitet sich aus dem französischen
Ja "Oui" und dem deutschen "Ja" ab. Dieses Brett sollte den Menschen auf
spielerische Art und Weise ermöglichen, mit Geistern, bzw. Verstorbenen in
Kontakt aufzunehmen. Zu Anfang war die Anrufung von Geistern ein beliebtes
Gesellschaftsspiel und diente zum Zeitvertreib.
Was kann diese Geisterbeschwörung bewirken? Anhand der Buchstaben und Zahlen
auf dem Brett soll die geistige Welt die Möglichkeit haben mit uns
Verbindung aufzunehmen. Sobald ich mich an das Brett setze, signalisiere ich
der geistigen Welt, dass ich Kontakt mit ihr aufnehmen und Informationen
haben möchte. Die Fingerspitze des Mittelfingers der rechten Hand sollte
(von jedem Teilnehmer einer Sèance) ganz leicht und entspannt auf der
Planchette ruhen. Das bewirkt, dass die Energien des Einzelnen auf die
Planchette übertragen wird, sich diese aber trotzdem noch frei bewegen kann.
Die Fingerspitzen folgen demnach der Planchette, nicht umgekehrt.
Bei einer Sèance wird zuerst gefragt, ob jemand aus der geistigen Welt sich
uns mitteilen möchte. Wenn das so ist, wird sich die Planchette nach einer
gewissen Zeit bewegen und auf die Felder "Ja" oder "Nein" gehen. Dann können
weitere Fragen gestellt werden und bei einer erfolgreichen Sitzung wird die
Planchette mit den Fingerspitzen über des Witchboard bewegt und zeigt die
Buchstaben oder Zahlen an, aus denen sich eine sinnvolle Nachricht ergeben
kann.
Kritiker des Witchboard sprechen von dem Carpenter Effekt (bezeichnet
das Phänomen, dass das Sehen sowie – in schwächerem Maße – das Denken an
eine bestimmte Bewegung die Tendenz zur Ausführung eben dieser Bewegung
auslöst.)
Trotzdem gehört ein Ouijabrett wohl eher nicht in die Hände von Jugendlichen
und unerfahrenen Personen. Gläserrücken, Geisterbeschwörungen und
Jenseitskontakte werden häufig und fälschlicherweise als "Spiel" bezeichnet.
Es können sich jedoch gravierende Ängste aufbauen, daher sollte man (wenn
überhaupt) eine Sèance nur mit einem erfahrenen Medium durchführen und sich
sehr genau überlegen ob man mit dem Ouija praktiziert oder es lieber lässt
....
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